Mann-Whitney U-Test: Unterschied zwischen den Versionen

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U Test von Mann Whitney
 
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-> Grundprinzip: Messwerte zweier Stichproben werden in eine Rangreihe gebracht  
 
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-> Summe der Rangplätze der beiden Stichproben werden in Bezug zueinander gesetzt  
 
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-> Statistische Prüfgrösse daraus abgeleitet (U-Wert: kleine Stichproben, z-Wert: grosse Stichproben)
 
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Hypothesen U- Test von Mann Whitney
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Hypothesen U- Test von Mann Whitney:
  
-H0: µ(u) = n1*n2/2
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-> Merkmal in der Population stetig (Normalverteilung nicht erforderlich)
 
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-> Verteilungsform sollte in beiden Stichproben gleich sein  
 
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-> Varianzen beider Stichproben sollte ähnlich sein
 
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R Kommando: wilcox.test(x, y)
 
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Rechenbeispiel: [https://www.beratung-statistik.de/statistik-beratung-infos/r-tutorial/r-wilcoxon-mann-whitney/]

Aktuelle Version vom 16. April 2020, 13:35 Uhr

Der Mann-Whitney-U-Test ist ein nicht-parametrisches statistisches Verfahren und dient der Überprüfung, ob sich die zentrale Tendenz in zwei unabhängigen Gruppen (oder Stichproben) unterscheidet

U Test von Mann Whitney

-> Grundprinzip: Messwerte zweier Stichproben werden in eine Rangreihe gebracht

-> Summe der Rangplätze der beiden Stichproben werden in Bezug zueinander gesetzt

-> Statistische Prüfgrösse daraus abgeleitet (U-Wert: kleine Stichproben, z-Wert: grosse Stichproben)

Hypothesen U- Test von Mann Whitney:

-H0: µ(u) = n1*n2/2

-H1: µ(u) ≠ n1*n2/2

Vorraussetzungen U- Test von Mann Whitney

-> Merkmal in der Population stetig (Normalverteilung nicht erforderlich)

-> Verteilungsform sollte in beiden Stichproben gleich sein

-> Varianzen beider Stichproben sollte ähnlich sein

-> Ordinalskalenniveau reicht aus

R Kommando: wilcox.test(x, y)

Rechenbeispiel: [1]